Schrammi, der Verwegene
Anton ist von seinem Kurzurlaub bei Omi gestern zurückgekehrt und hat auch Mammi wieder mitgebracht. Ui wie verwegen er jetzt aussieht. Er hat ein paar kleinere Schrammen im Gesicht, als er mit der Garagentür etwas zu enge Bekanntschaft geschlossen hat. Jaja, die Autos. Vor allem des schicke blaue vom Opi. Der nennt Anton deswegen nun scherzhaft Schrammi. Anton hat eine große Spiel-Banane aus seinem Urlaub mitgebracht. Darauf kann er toll schaukeln, wippen, sich ausruhen oder auch Autos darauf stapeln
Wie man hört hat er den Urlaub sehr genossen und mit vielen Tieren Bekanntschaft geschlossen. Selbst in der Vogelvolliere haben ihn die Vögel ob seiner Größe nicht als Gefahr angesehen und deshalb umschwirrt. Er fand das ganz toll. Aber auch Katzen hinterherjagen, dem Hahn zuhören, Fische füttern und mit dem Hund rumtollen macht viel Spass. In Halle gibt es zum Glück zumindest den Feli, unsere Hauskatze. Von der Schildkröte hat er ja nicht so viel. Ob Anton wohl später mal sein eigenes Haustier möchte? Wir lassen uns überraschen.
Lebe lieber ungewöhnlich
Heute mal ein kleiner Abstecher in die Fernsehwelt, denn ich bekenne mich als absoluter Fan von Deluxe Music. Keine Ahnung wo dieses fantastische Programm auf einmal herkommt und warum es das nicht schon immer da war. Wer mich kennt weis, dass ich kaum fernsehe. Und wenn, dann nur Musikfernsehen. Gutes Musikfernsehen. Da sich dieses in den letzten zehn Jahren im Free-TV quasi auf steiler Talfahrt befand und man weder MTV noch etwas anderes mehr einschalten konnte hatte ich es eigentlich schon aufgegeben. Doch nun.. es ist so ganz anders. Ohne Schnick und Schnack, selbst die Werbung gliedert sich ohne Störempfinden dezent mit ein und scheint wie gesondert für Deluxe Music produziert. Es ist alles wie aus einem Guß. Es ist fantastisch. Es wird in Fürstenfeldbruck bei München produziert und ich würde am liebsten eine Website bauen, welche die Tracklist von denen fortlaufend ausliest und als meine persönliche Favoritenliste speichert. Ein solches Gefühl beim Fernsehen, also etwas zu verpassen, wenn man nicht hinschaut, hatte ich zuletzt.. achja, in den Neunzigern. Die gute alte (musikalische) Zeit.
Filed under Allgemein | Comment (0)In der Notfallaufnahme – Teil 2
Gut eine Woche ist vergangen seitdem wir mit Anton am Sonntag zur Kontrolle noch einmal die die Notaufnahme fuhren. Anton wollte seinen linken Fuß noch immer nicht belasten, aber uns hat die Zeit der Beobachung und des Revue passieren lassens der Geschehenisse sehr gut getan. Uns wurde durch Antons Verhalten klar, dass es nicht am Bein, sondern am Fuß liegen musste. Mit dieser Erkenntnis hätten wir Anton das unnötige Röntgen seines Oberschenkels erspart. Glücklicher Weise kam es an Ende ohnehin nicht mehr zum Röntgen. Aber der Reihe nach. Christopher hatte ja Geburtstag. Und Anton ging es soweit auch prima. Also haben wir Christopher bei der Schnitzelwirtin überrascht und dort einen Tisch genommen. Es war sehr lecker und wir wurden vom Chefkoch persönlich am Tisch begrüßt
. Auch er hat sich über die nette Geburtstagsüberraschung sehr gefreut. Danach sind wir dann nochmals in die Notfallaufnahme des Elisabeth Krankenhauses (EK) und mussten diesmal allerdings warten. Nur gut. Die hatten dort so einen sechseckigen Spieltisch, welchen wir zu uns heranzogen, damit Anton zum Zeitvertreib daran spielen konnte. Irgendwann wollte er an eine andere Seite und wir stellten ihn vor den Spieltisch. Da spielte er eine Zeitlang im Stehen und wollte dann an die nächste Spielseite des Tisches. Er hat sich dann nach und nach dorthin bewegt und gelernt, dass es doch geht und er es aushalten konnte, wenn er humpelte. Hurra! Er humpelte. Was für eine Freude, was für ein Event. Dies bedeutete den ersten sichtbaren Schritt der Besserung. Dann kam noch die Schwester und meinte das Warten könne noch länger dauern, da der Arzt noch eine dringende OP machen müsse. Das war OK. Draußen schien die Sonne und es war generell ganz schön warm. Also sind wir endlich wieder Papa und Sohn, Hand in Hand, in den hübschen Garten es EK hinausgehumpelt. Dort gab es auch Wasser, dass aus Steinen sprudelte, steinerne Tierfiguren, so groß wie Anton, und überall kleine Wege. So sind wir dann zum Wasser und zu den Figuren gehumpelt und es ging nach und nach immer ein klein wenig besser. Mutti hat telefoniert und irgendwann war auch der Arzt wieder da. Anton war ganz nass geworden und zeigte dem Arzt nochmal, wie schön er schon wieder humpeln konnte. Da war klar, dass nix gebrochen sein konnte. Der Fuss wurde nochmals abgetastet, aber wiederum nix gefunden. Keine Schwellung, nix. Damit waren wir frei und konnten gehen, wohin wir wollten. Und wie wir wollten. Direkt zu Janny’s Eis. Mama bekam eine mit so rotem Überzug (Kaugummi-Geschmack) und Papa eines mit Zitrone. Anton bekam eins mit Banane, mit Streuseln oberdrauf. Was für ein toll endender Tag. Vielen Dank, dass dies nur als Schuss vor den Bug endete und nicht noch was schlimmeres passiert ist. Wir werden besser aufpassen, oder vielmehr Papa, da Mama ja immer alles richtig macht.