Gute Musik muss nicht teuer sein
Gute Musik ist eines der zentralen Ansprüche, welche ich an unsere häusliche Musikbibliothek lege. Doch wie definiert sich “Gute Musik”? Eine kritische Auswahl und Betrachung des Hintergrunds der Werken stehen für mich mit an vorderster Stelle. Dabei helfen mir die Erfahrungen aus der Dekade des akkribischen Plattensammelns natürlich sehr. Auch ein Punkt, welchen ich aus dieser Zeit mitnehme ist, dass ich mich nicht nur auf eine Band oder eine Stilrichtigung festlegen möchte. Das ist viel zu monoton, da lernt man irgendwann nichts neues mehr. Es gibt so viel gute Musik auf der Welt, die es Wert ist gehört zu werden. Alles schafft man zeitlebens ohnehin nicht. Aber wenn ich sehe, welch breite Auswahl sich in den Top-500 Listen der einschlägigen Fachzeitschriften (Rolling Stone, etc.) findet spüre ich doch das Verlangen mir zumindest diese vorsortierte Auswahl von Bestwerken im Laufe der nächsten Jahre lückenlos zuzulegen. Und das muss gar nicht mal teuer sein. Ich habe selbst kennengelernt, wie das Aufbauen einer umfassenden Musiksammlung ins Geld gehen kann, ja man sich so manchen Monat nur von Zwieback, Tee oder Haferflocken ernährend kann, weil das Geld aufgebraucht ist. Da fragt man sich dann schon, ob das der richtige Weg ist. Mit zunehmendem Alter, gestiegener Erfahrung wie besseren Selbsteinschätzung hat man die Möglichkeit diese Dinge noch einmal von einer ganz anderen Seite anzugehen und denn Spass dabei sogar noch an die nächste Generation weitergeben zu können. ZWar fehlt mir nun aufgrund von Familie & Beruf die Zeit mich intensiv um weiterführende Tiefenrecherchen zu einzelnen Werken und deren Aufbereitung zu kümmern, doch erlaubt mir die Kenntniss um das Abflauen vieler, durch das Internet geförderten, Privatsammlungen und dem damit verbundenen Preisverfall bei Onlineshops und Auktionsbörsen mir gezielt die gesuchten Werke zu einem Preis zu beschaffen, der nichts mehr gemein hat mit den Investitionssummen, welche ich früher bereit war auszugeben. Musik will gehört, nicht aber gehortet werden um zu verstauben. Daher plane ich mir/uns gezielt Standardwerke aktueller wie vergangener Künstler zuzulegen, welche einstmals hoch gehandelt wurden, nun aber für kleines Geld zu haben sind. Ein Album pro Woche ist mein Ziel und über den Fortgang und die eingesetzten Beträge werde ich in kurzen Mitteilungen hier berichten. Als Format der Stunde wähle ich DVD/DVD-Audio, weil es in gängigen Standard-Playern und PCs allerorten abgespielt werden kann. Schallplatten, Kassetten und CDs haben sich überholt und SACD ist leider zu sehr ein Nischenprodukt.
Filed under Musik | Comment (0)Was soll man da sagen
Gestern kam Anton ins Wohnzimmer und aß vergnüglich eine Yogurette. Wo hatte er die her? Stefanie hat ihn gebeten sich noch eine zu holen und das tat er dann auch. Er lief zum Kühlschrank, machte ihn auf, nahm sich die rosafarbene Schachtel heraus, schüttelte sich eine Yogurette heraus und stellte die Schachtel wieder zurück. Nachdem er den Kühlschrank wieder geschlossen hatte, wickelte er seine Yogurette aus und fing an sie auf dem Weg ins Wohnzimmer zu essen. Boah, das hat er ganz allein gelernt. Sagt man dann noch “Wirf bitte noch das Papier in den Eimer”, geht er zum Mülleimer und wirft auch das Papier rein. Selbst beim anschließenden “Nun aber noch die Hände waschen” geht er alleine ins Bad und wäscht sich die Hände. Da schauen wir zwar immer noch genau zu, weil er auf einen kleinen Hocker steigen muss und weil das Wasser auch wieder richtig zu sein soll, doch bereitet ihm all dies keine Schwierigkeiten. Er macht das eher so nebenbei. Das ist schon faszinierend.
Filed under Allgemein | Comment (0)Zusammen auf die Piste
Am Wochenende konnte ich mit Anton zum ersten Mal per Rad auf die Piste gehen. Anton auf dem Laufrad und Papa auf dem Fahrrad. Weit sind wir zwar wegen dem einsetzenden Nieselregeln nicht gekommen, aber es war dennoch sehr schön und ein toller Moment. Heute zu Hause angekommen hat er stolz gezeigt, dass er heute gelernt hat Dreirad zu fahren. Nur das mit dem kontinuierlichen Durchtreten der Pedalen müssen wir noch ein wenig üben. Am Wochenende haben wir auch seit Zimmer erstmalig umgeräumt. Jetzt wirkt alles es wenig größer und altersgerechter. Anton spielt seitdem nun auch gern in seinem eigenen Zimmer. Das macht Spaß! Die schwere Schiebetür zu seinem Zimmer bekommt er seit heute auch alleine auf. Aufgrund seiner Körpergrößer muss er sich hierfür zwar voll reinhängen, aber es klappt sehr gut. Wir sind alle sehr froh, dass er sich so gut entwickelt. Sprechen mag er noch nicht so, aber das kommt noch. Derzeit genießen wir einfach nur die schöne Zeit zusammen und lassen es uns einfach gut gehen. Am Samstag gabs herrlich Fish&Chips bei Nordsee. Anton hat den Fisch mit der leckeren Kräutersauce fast allein weggemampft. Papi hat sich an den Chips (dicke Pommes) gütlich getan.
Filed under Allgemein | Comment (0)Grüße aus Köln
Gerade beruflich für zwei Tage in Köln unterwegs habe ich es mir am Rheinufer und am Dom, sowie der Bahnhofspromenade gut gehen lassen. War ne schöne zeit, die Stadt wirkte für mich mehr als Stadt der Verliebten als es Paris geschafft hatte. Zumindest im Stadtkern um den Dom herum ist alles sehr liebevoll gestaltet und Menschen aus aller Herren Länder anzutreffen. Das vermittelt einem ein ganz besonderes Lebensgefühl der Ausgeglichenheit, Freude und Emphatie. Auch sind mehr Kids auf den Straßen als im sich überalternden Halle. Ich komme jederzeit gern wieder vorbei. Vielleicht auch mal mit Familie, dann hängen wir auch ein Schloss an den DB-Zaun und werfen den Schlüssel in den Rhein.
Filed under Allgemein | Comment (0)Heute war’s Bombe
Stefanie rief grad an. “Du, heute war’s Bombe.” Die Käfergruppe war heute draußen und Anton hat gerutscht und war im Sandkasten und Bobby Car fahren und alles. Ein bisschen hat er die Mami sogar zeitweise vergessen. Und Morgen bleibt die Mami dann mal eine halbe Stunde weg. Achja. So schnell vergeht die Zeit. Jetzt geht er schon in die KiTa. Seit heute sogar zu Fuß mit Mami an der Hand und einer Station Busfahrt. Es mag es.
Filed under Allgemein | Comment (0)Seit heute KiGaKi
Anton ist seit heute ein Kindergartenkind in der Käfergruppe des Knirpsenland I. Auch Martin hat hier einmal angefangen. Zurzeit ist erst einmal Eingewöhnung mit 1-2 Stunden pro Tag. In ein paar Wochen soll er dann einmal halbtags von 9-14 Uhr gehen. Wie es grad passt. So kann er neue Dinge kennenlernen und ausprobieren. Mal sehen wie es ihm gefällt. Zwei kleine Zuckertüten bekam er gestern zum Start. Eine von den Großeltern und eine von der Nachbarin. So fängt alles mal an. Jetzt wird er schon bald zwei Jahre. Sprechen kann er nach wie vor nur Mama und seltener Papa, aber am liebsten übt er das Abend im Bett. Ich höre ihn dann nebenan vor sich hin plaudern. Das ist so zum schmunzeln.
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