Grüße aus Köln
Gerade beruflich für zwei Tage in Köln unterwegs habe ich es mir am Rheinufer und am Dom, sowie der Bahnhofspromenade gut gehen lassen. War ne schöne zeit, die Stadt wirkte für mich mehr als Stadt der Verliebten als es Paris geschafft hatte. Zumindest im Stadtkern um den Dom herum ist alles sehr liebevoll gestaltet und Menschen aus aller Herren Länder anzutreffen. Das vermittelt einem ein ganz besonderes Lebensgefühl der Ausgeglichenheit, Freude und Emphatie. Auch sind mehr Kids auf den Straßen als im sich überalternden Halle. Ich komme jederzeit gern wieder vorbei. Vielleicht auch mal mit Familie, dann hängen wir auch ein Schloss an den DB-Zaun und werfen den Schlüssel in den Rhein.
Filed under Allgemein | Comment (0)Heute war’s Bombe
Stefanie rief grad an. “Du, heute war’s Bombe.” Die Käfergruppe war heute draußen und Anton hat gerutscht und war im Sandkasten und Bobby Car fahren und alles. Ein bisschen hat er die Mami sogar zeitweise vergessen. Und Morgen bleibt die Mami dann mal eine halbe Stunde weg. Achja. So schnell vergeht die Zeit. Jetzt geht er schon in die KiTa. Seit heute sogar zu Fuß mit Mami an der Hand und einer Station Busfahrt. Es mag es.
Filed under Allgemein | Comment (0)Seit heute KiGaKi
Anton ist seit heute ein Kindergartenkind in der Käfergruppe des Knirpsenland I. Auch Martin hat hier einmal angefangen. Zurzeit ist erst einmal Eingewöhnung mit 1-2 Stunden pro Tag. In ein paar Wochen soll er dann einmal halbtags von 9-14 Uhr gehen. Wie es grad passt. So kann er neue Dinge kennenlernen und ausprobieren. Mal sehen wie es ihm gefällt. Zwei kleine Zuckertüten bekam er gestern zum Start. Eine von den Großeltern und eine von der Nachbarin. So fängt alles mal an. Jetzt wird er schon bald zwei Jahre. Sprechen kann er nach wie vor nur Mama und seltener Papa, aber am liebsten übt er das Abend im Bett. Ich höre ihn dann nebenan vor sich hin plaudern. Das ist so zum schmunzeln.
Filed under Allgemein | Comment (0)Schrammi, der Verwegene
Anton ist von seinem Kurzurlaub bei Omi gestern zurückgekehrt und hat auch Mammi wieder mitgebracht. Ui wie verwegen er jetzt aussieht. Er hat ein paar kleinere Schrammen im Gesicht, als er mit der Garagentür etwas zu enge Bekanntschaft geschlossen hat. Jaja, die Autos. Vor allem des schicke blaue vom Opi. Der nennt Anton deswegen nun scherzhaft Schrammi. Anton hat eine große Spiel-Banane aus seinem Urlaub mitgebracht. Darauf kann er toll schaukeln, wippen, sich ausruhen oder auch Autos darauf stapeln
Wie man hört hat er den Urlaub sehr genossen und mit vielen Tieren Bekanntschaft geschlossen. Selbst in der Vogelvolliere haben ihn die Vögel ob seiner Größe nicht als Gefahr angesehen und deshalb umschwirrt. Er fand das ganz toll. Aber auch Katzen hinterherjagen, dem Hahn zuhören, Fische füttern und mit dem Hund rumtollen macht viel Spass. In Halle gibt es zum Glück zumindest den Feli, unsere Hauskatze. Von der Schildkröte hat er ja nicht so viel. Ob Anton wohl später mal sein eigenes Haustier möchte? Wir lassen uns überraschen.
Lebe lieber ungewöhnlich
Heute mal ein kleiner Abstecher in die Fernsehwelt, denn ich bekenne mich als absoluter Fan von Deluxe Music. Keine Ahnung wo dieses fantastische Programm auf einmal herkommt und warum es das nicht schon immer da war. Wer mich kennt weis, dass ich kaum fernsehe. Und wenn, dann nur Musikfernsehen. Gutes Musikfernsehen. Da sich dieses in den letzten zehn Jahren im Free-TV quasi auf steiler Talfahrt befand und man weder MTV noch etwas anderes mehr einschalten konnte hatte ich es eigentlich schon aufgegeben. Doch nun.. es ist so ganz anders. Ohne Schnick und Schnack, selbst die Werbung gliedert sich ohne Störempfinden dezent mit ein und scheint wie gesondert für Deluxe Music produziert. Es ist alles wie aus einem Guß. Es ist fantastisch. Es wird in Fürstenfeldbruck bei München produziert und ich würde am liebsten eine Website bauen, welche die Tracklist von denen fortlaufend ausliest und als meine persönliche Favoritenliste speichert. Ein solches Gefühl beim Fernsehen, also etwas zu verpassen, wenn man nicht hinschaut, hatte ich zuletzt.. achja, in den Neunzigern. Die gute alte (musikalische) Zeit.
Filed under Allgemein | Comment (0)In der Notfallaufnahme – Teil 2
Gut eine Woche ist vergangen seitdem wir mit Anton am Sonntag zur Kontrolle noch einmal die die Notaufnahme fuhren. Anton wollte seinen linken Fuß noch immer nicht belasten, aber uns hat die Zeit der Beobachung und des Revue passieren lassens der Geschehenisse sehr gut getan. Uns wurde durch Antons Verhalten klar, dass es nicht am Bein, sondern am Fuß liegen musste. Mit dieser Erkenntnis hätten wir Anton das unnötige Röntgen seines Oberschenkels erspart. Glücklicher Weise kam es an Ende ohnehin nicht mehr zum Röntgen. Aber der Reihe nach. Christopher hatte ja Geburtstag. Und Anton ging es soweit auch prima. Also haben wir Christopher bei der Schnitzelwirtin überrascht und dort einen Tisch genommen. Es war sehr lecker und wir wurden vom Chefkoch persönlich am Tisch begrüßt
. Auch er hat sich über die nette Geburtstagsüberraschung sehr gefreut. Danach sind wir dann nochmals in die Notfallaufnahme des Elisabeth Krankenhauses (EK) und mussten diesmal allerdings warten. Nur gut. Die hatten dort so einen sechseckigen Spieltisch, welchen wir zu uns heranzogen, damit Anton zum Zeitvertreib daran spielen konnte. Irgendwann wollte er an eine andere Seite und wir stellten ihn vor den Spieltisch. Da spielte er eine Zeitlang im Stehen und wollte dann an die nächste Spielseite des Tisches. Er hat sich dann nach und nach dorthin bewegt und gelernt, dass es doch geht und er es aushalten konnte, wenn er humpelte. Hurra! Er humpelte. Was für eine Freude, was für ein Event. Dies bedeutete den ersten sichtbaren Schritt der Besserung. Dann kam noch die Schwester und meinte das Warten könne noch länger dauern, da der Arzt noch eine dringende OP machen müsse. Das war OK. Draußen schien die Sonne und es war generell ganz schön warm. Also sind wir endlich wieder Papa und Sohn, Hand in Hand, in den hübschen Garten es EK hinausgehumpelt. Dort gab es auch Wasser, dass aus Steinen sprudelte, steinerne Tierfiguren, so groß wie Anton, und überall kleine Wege. So sind wir dann zum Wasser und zu den Figuren gehumpelt und es ging nach und nach immer ein klein wenig besser. Mutti hat telefoniert und irgendwann war auch der Arzt wieder da. Anton war ganz nass geworden und zeigte dem Arzt nochmal, wie schön er schon wieder humpeln konnte. Da war klar, dass nix gebrochen sein konnte. Der Fuss wurde nochmals abgetastet, aber wiederum nix gefunden. Keine Schwellung, nix. Damit waren wir frei und konnten gehen, wohin wir wollten. Und wie wir wollten. Direkt zu Janny’s Eis. Mama bekam eine mit so rotem Überzug (Kaugummi-Geschmack) und Papa eines mit Zitrone. Anton bekam eins mit Banane, mit Streuseln oberdrauf. Was für ein toll endender Tag. Vielen Dank, dass dies nur als Schuss vor den Bug endete und nicht noch was schlimmeres passiert ist. Wir werden besser aufpassen, oder vielmehr Papa, da Mama ja immer alles richtig macht.
In der Notfallaufnahme – Teil 1
Mein lieber Anton, es tut mir so leid. Dieser Tag verlief so anders als ich mir vorgestellt hatte. Ich stehe noch immer unter dem Eindruck der Erlebnisse des heutigen Samstags und schreibe Dir diese Zeilen während im Hintergrund Coldplay live vom Glastonbury Festival übertragen wird. Gestern Abend haben wir beide noch Abends zu Daft Punk abgerockt und rumgetanzt, und Du hast Dich in meinen Armen zur Musik gedreht und heut nun habe ich zweimal nicht richtig auf Dich aufgepasst und zweimal ist gleich was schlimmes passiert. Als erstes bist Du kurz vor dem ersten Losziehen zum Einkaufen eines Geschenkgutscheins für Christopher von der zweiten Treppenstufe gefallen. Ich hatte die Kindersicherheitstür nicht geschlossen, da ich nur schnell von oben noch Deine Trinkflasche holen wollte. Das war Sekundensache und hatte bisher sonst eigentlich gut funktioniert. Mutti war ja auch noch unten. Und doch bist Du mir gleich gefolgt und als ich auf dem Rückweg rief “So, und schon komme ich wieder runter” hast Du Dich auch gleich auf den Rückweg gemacht und die Stufen nicht richtig genommen. Das tat weh, aber es ist glücklicher Weise nichts passiert. Wären wir dann doch nur zu Hause geblieben. Aber wir gehen zusammen stets so gern raus. Du kannst es beim Frühstück schon nimmer erwarten und rennst danach immer sofort zur Tür nach unten. Bei New Yorker dann hatten Sie so schöne Hocker von Fatboy. Du wolltest auch gleich drauf und so haben wir uns nebeneinander auf zwei Hocker gesetzt. Beim runterrutschen ist es dann passiert. Du bist irgendwie falsch auf dem Fuss aufgekommen und ich konnte Dich nur noch so halb auffangen. Danach konntest Du nicht mehr laufen und hast Deinen linken Fuss den ganzen Tag geschont. Du warst zwar ansonsten ganz normal und hast mit uns noch gelacht, doch auch nach dem Mittagsschlaf war keine Besserung in Sicht, so dass wir zur Abklärung ins Elisabeth-Krankenhaus gefahren sind. Die konnten nix finden und so sitze ich nun hier und hoffe, dass es Deinem Fuß morgen früh etwas besser geht. Auf jeden Fall müssen wir morgen nach dem Besuch bei der Schnitzelwirtin und Gratulation für Christopher nochmal ins EK. Die wollten ggf. Röntgen und eine Schiene anlegen. Mal sehen was nun wird. Du läufst und rennst doch jetzt so gerne. Wir wollten am Wochenende wie immer rumräubern und tolle Sachen zusammen machen. Und nun das. Und wie lieb Du beim Einschlafen Deinem Paddington Bär erstmals auch aus Deiner Trinkflasche etwas zu tringen gabst. Hoffentlich gehts Dir bald wieder gut. Ich hab Dich so lieb, kleiner Mann.
Filed under Zu Hause | Comment (0)Ey, wie der loszieht.
Die kleene Griensbacke. Am Wochenende waren wir zu Martins Geburtstag und Anton hat beim Essen permanent alle der Reihum angegrient, so dass jeder unweigerlich zurückgrinsen musste. Das ist soo süß! Er macht das nun auch vermeht zur den Mahlzeiten und freut sich jedesmal so herzlich dabei. Gestern Abend kam Danny von Arbeit und Anton ist mit Stefanie dem Papa schonmal mit dem Laufrad entgegengefahren. Anton fährt nun seit kurzem ganz allein und ziemlich sicher. Ihm macht das sichtlich Spaß, er gibt zwischedurch immer mal richtig Gas und zieht bei kleinen Stufen einfach die Füße hoch und läßt sich runterrollen. Uns bleibt dabei fast das Herz stehen. Er genießt jede Sekunde des Ausprobierens und Erweitern seiner Möglichkeiten. Sogar rückwärts ging es beim letzten Mal schon ein wenig, als er wenden wollte. Wir waren echt baff. Den Kleinen hält nichts auf. Wir müssen sogar den Sitz schon wieder ein wenig höher stellen, weil er auch so schnell wächst.
Filed under Allgemein | Comment (0)Ein schönes Pfingstwochenende
Anton hat die ersten eigenen Himbeeren gepflückt und mit Behagen gegessen. Auch ein Maoam Pack schafft er schon auszuwickeln und die darin enthaltenen fünf Kaubonbons ebenfalls zu entpacken. Mehr als einen im Mund macht sich jedoch gar nicht so gut ^.^ Heute haben wir den Schlawiner mit ganzen zehn! Gummibärem im Mund erwischt. Ein wahrer Süßmund. Und er gibt so herzliche Küßchen. Das sind ganz bezaubernde Momente, wenn er sich richtig wohl bei uns fühlt. Manu und Christopher waren am Wochenende zu Besuch, so dass immer volles Haus war. Anton ist nun sehr wissbegierig, zeigt auf viele Dinge und lässt sich den Namen dazu sagen, gleiches mit Bilderbüchern. Wir lassen ihm Abends immer ein Buch mit im Bett. Das schaut er sich dann noch lange an und erzählt sich nach dem Vorlesen selbst noch etwas. Er kann sich sehr gut verständigen, obwohl er es mit dem Sprechen noch nicht ganz so hält. Doch auch damit wird es immer besser. Er hat so einen guten und Charakter, dass es kaum Worte dafür gibt. Wir haben eine sehr gute Zeit zusammen, die wir auf keinen Fall missen möchten. Neuerdings ist er Mädchen gegenüber Anfangs sehr schüchtern, schaut weg und wieder hin. Bei Manu hat er sich zunächst hinterm Mülleimer versteckt. Ein wahrer Charmeur.
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