In der Notfallaufnahme – Teil 2
Gut eine Woche ist vergangen seitdem wir mit Anton am Sonntag zur Kontrolle noch einmal die die Notaufnahme fuhren. Anton wollte seinen linken Fuß noch immer nicht belasten, aber uns hat die Zeit der Beobachung und des Revue passieren lassens der Geschehenisse sehr gut getan. Uns wurde durch Antons Verhalten klar, dass es nicht am Bein, sondern am Fuß liegen musste. Mit dieser Erkenntnis hätten wir Anton das unnötige Röntgen seines Oberschenkels erspart. Glücklicher Weise kam es an Ende ohnehin nicht mehr zum Röntgen. Aber der Reihe nach. Christopher hatte ja Geburtstag. Und Anton ging es soweit auch prima. Also haben wir Christopher bei der Schnitzelwirtin überrascht und dort einen Tisch genommen. Es war sehr lecker und wir wurden vom Chefkoch persönlich am Tisch begrüßt
. Auch er hat sich über die nette Geburtstagsüberraschung sehr gefreut. Danach sind wir dann nochmals in die Notfallaufnahme des Elisabeth Krankenhauses (EK) und mussten diesmal allerdings warten. Nur gut. Die hatten dort so einen sechseckigen Spieltisch, welchen wir zu uns heranzogen, damit Anton zum Zeitvertreib daran spielen konnte. Irgendwann wollte er an eine andere Seite und wir stellten ihn vor den Spieltisch. Da spielte er eine Zeitlang im Stehen und wollte dann an die nächste Spielseite des Tisches. Er hat sich dann nach und nach dorthin bewegt und gelernt, dass es doch geht und er es aushalten konnte, wenn er humpelte. Hurra! Er humpelte. Was für eine Freude, was für ein Event. Dies bedeutete den ersten sichtbaren Schritt der Besserung. Dann kam noch die Schwester und meinte das Warten könne noch länger dauern, da der Arzt noch eine dringende OP machen müsse. Das war OK. Draußen schien die Sonne und es war generell ganz schön warm. Also sind wir endlich wieder Papa und Sohn, Hand in Hand, in den hübschen Garten es EK hinausgehumpelt. Dort gab es auch Wasser, dass aus Steinen sprudelte, steinerne Tierfiguren, so groß wie Anton, und überall kleine Wege. So sind wir dann zum Wasser und zu den Figuren gehumpelt und es ging nach und nach immer ein klein wenig besser. Mutti hat telefoniert und irgendwann war auch der Arzt wieder da. Anton war ganz nass geworden und zeigte dem Arzt nochmal, wie schön er schon wieder humpeln konnte. Da war klar, dass nix gebrochen sein konnte. Der Fuss wurde nochmals abgetastet, aber wiederum nix gefunden. Keine Schwellung, nix. Damit waren wir frei und konnten gehen, wohin wir wollten. Und wie wir wollten. Direkt zu Janny’s Eis. Mama bekam eine mit so rotem Überzug (Kaugummi-Geschmack) und Papa eines mit Zitrone. Anton bekam eins mit Banane, mit Streuseln oberdrauf. Was für ein toll endender Tag. Vielen Dank, dass dies nur als Schuss vor den Bug endete und nicht noch was schlimmeres passiert ist. Wir werden besser aufpassen, oder vielmehr Papa, da Mama ja immer alles richtig macht.
In der Notfallaufnahme – Teil 1
Mein lieber Anton, es tut mir so leid. Dieser Tag verlief so anders als ich mir vorgestellt hatte. Ich stehe noch immer unter dem Eindruck der Erlebnisse des heutigen Samstags und schreibe Dir diese Zeilen während im Hintergrund Coldplay live vom Glastonbury Festival übertragen wird. Gestern Abend haben wir beide noch Abends zu Daft Punk abgerockt und rumgetanzt, und Du hast Dich in meinen Armen zur Musik gedreht und heut nun habe ich zweimal nicht richtig auf Dich aufgepasst und zweimal ist gleich was schlimmes passiert. Als erstes bist Du kurz vor dem ersten Losziehen zum Einkaufen eines Geschenkgutscheins für Christopher von der zweiten Treppenstufe gefallen. Ich hatte die Kindersicherheitstür nicht geschlossen, da ich nur schnell von oben noch Deine Trinkflasche holen wollte. Das war Sekundensache und hatte bisher sonst eigentlich gut funktioniert. Mutti war ja auch noch unten. Und doch bist Du mir gleich gefolgt und als ich auf dem Rückweg rief “So, und schon komme ich wieder runter” hast Du Dich auch gleich auf den Rückweg gemacht und die Stufen nicht richtig genommen. Das tat weh, aber es ist glücklicher Weise nichts passiert. Wären wir dann doch nur zu Hause geblieben. Aber wir gehen zusammen stets so gern raus. Du kannst es beim Frühstück schon nimmer erwarten und rennst danach immer sofort zur Tür nach unten. Bei New Yorker dann hatten Sie so schöne Hocker von Fatboy. Du wolltest auch gleich drauf und so haben wir uns nebeneinander auf zwei Hocker gesetzt. Beim runterrutschen ist es dann passiert. Du bist irgendwie falsch auf dem Fuss aufgekommen und ich konnte Dich nur noch so halb auffangen. Danach konntest Du nicht mehr laufen und hast Deinen linken Fuss den ganzen Tag geschont. Du warst zwar ansonsten ganz normal und hast mit uns noch gelacht, doch auch nach dem Mittagsschlaf war keine Besserung in Sicht, so dass wir zur Abklärung ins Elisabeth-Krankenhaus gefahren sind. Die konnten nix finden und so sitze ich nun hier und hoffe, dass es Deinem Fuß morgen früh etwas besser geht. Auf jeden Fall müssen wir morgen nach dem Besuch bei der Schnitzelwirtin und Gratulation für Christopher nochmal ins EK. Die wollten ggf. Röntgen und eine Schiene anlegen. Mal sehen was nun wird. Du läufst und rennst doch jetzt so gerne. Wir wollten am Wochenende wie immer rumräubern und tolle Sachen zusammen machen. Und nun das. Und wie lieb Du beim Einschlafen Deinem Paddington Bär erstmals auch aus Deiner Trinkflasche etwas zu tringen gabst. Hoffentlich gehts Dir bald wieder gut. Ich hab Dich so lieb, kleiner Mann.
Filed under Zu Hause | Comment (0)Ey, wie der loszieht.
Die kleene Griensbacke. Am Wochenende waren wir zu Martins Geburtstag und Anton hat beim Essen permanent alle der Reihum angegrient, so dass jeder unweigerlich zurückgrinsen musste. Das ist soo süß! Er macht das nun auch vermeht zur den Mahlzeiten und freut sich jedesmal so herzlich dabei. Gestern Abend kam Danny von Arbeit und Anton ist mit Stefanie dem Papa schonmal mit dem Laufrad entgegengefahren. Anton fährt nun seit kurzem ganz allein und ziemlich sicher. Ihm macht das sichtlich Spaß, er gibt zwischedurch immer mal richtig Gas und zieht bei kleinen Stufen einfach die Füße hoch und läßt sich runterrollen. Uns bleibt dabei fast das Herz stehen. Er genießt jede Sekunde des Ausprobierens und Erweitern seiner Möglichkeiten. Sogar rückwärts ging es beim letzten Mal schon ein wenig, als er wenden wollte. Wir waren echt baff. Den Kleinen hält nichts auf. Wir müssen sogar den Sitz schon wieder ein wenig höher stellen, weil er auch so schnell wächst.
Filed under Allgemein | Comment (0)Ein schönes Pfingstwochenende
Anton hat die ersten eigenen Himbeeren gepflückt und mit Behagen gegessen. Auch ein Maoam Pack schafft er schon auszuwickeln und die darin enthaltenen fünf Kaubonbons ebenfalls zu entpacken. Mehr als einen im Mund macht sich jedoch gar nicht so gut ^.^ Heute haben wir den Schlawiner mit ganzen zehn! Gummibärem im Mund erwischt. Ein wahrer Süßmund. Und er gibt so herzliche Küßchen. Das sind ganz bezaubernde Momente, wenn er sich richtig wohl bei uns fühlt. Manu und Christopher waren am Wochenende zu Besuch, so dass immer volles Haus war. Anton ist nun sehr wissbegierig, zeigt auf viele Dinge und lässt sich den Namen dazu sagen, gleiches mit Bilderbüchern. Wir lassen ihm Abends immer ein Buch mit im Bett. Das schaut er sich dann noch lange an und erzählt sich nach dem Vorlesen selbst noch etwas. Er kann sich sehr gut verständigen, obwohl er es mit dem Sprechen noch nicht ganz so hält. Doch auch damit wird es immer besser. Er hat so einen guten und Charakter, dass es kaum Worte dafür gibt. Wir haben eine sehr gute Zeit zusammen, die wir auf keinen Fall missen möchten. Neuerdings ist er Mädchen gegenüber Anfangs sehr schüchtern, schaut weg und wieder hin. Bei Manu hat er sich zunächst hinterm Mülleimer versteckt. Ein wahrer Charmeur.
Filed under Zu Hause | Comment (0)Was für ein Wochenende!
heut schreibt euch mal der anton;)
ich wollte euch von meinem SCHÖNEN wochenende berichten… ich war nämlich u.a. mit mami und papi in leipzig!!
es war meine allererste zugfahrt, als es losging musste ich ein paar mal schlucken, ich hatte plötzlich das gefühl, mein frühstück (lecker milchbrötchen) will nochmal das tageslicht sehen (ob es dann beim zweiten mal immer noch so lecker gewesen wäre wie beim ersten, dass bezweifle ich):)
nach kurzer zeit hatte ich meinen magen wieder unter kontrolle. da still sitzen ja nichts für mich ist, bin ich mit papa auf entdeckungstour durch unser zugabteil gegangen. war das nur spannend!
in leipzig angekommen gab es zunächst leichte unstimmigkeiten bei mami und papi, wo und was gegessen wird… fischrestaurant war zu voll, döner nix für mich und burger hatten wir erst. für mich gab es dann ein brötchen und ne wiener auf die hand! als ich dann aber sah, dass mein papi sich ein hot dog-brötchen holte, war mein wiener VÖLLIG uninteressant Ich warf alles häppchenweise aus dem buggy und mami wuselte schön um mich herum und hob alles vom boden auf:) (hab so getan, als ob ich ihr gemecker nicht höre)
ich hatte papi im visir… mein dackelblick hat geholfen… der hot dog war mein!;) noch ein schlückchen trinken… und dann hieß es mittagsschläfchen, war ja auch alles soooo anstrengend!
als ich wieder aufwachte waren wir in der leipziger innenstadt. nichts konnte mich im buggy halten, ich wollte LAUFEN! ich brüllte, schrie und lief rot an… dann gaben meine eltern nach, und so betrat ich das erste mal in meinem leben leipziger boden! noch ein eis, in zwei-drei geschäfte, dann noch den markt erkunden (waren da viele menschen) und dann ging es auch schon wieder zum bahnhof. die rückfahrt nach hause musste ich im buggy bzw auf dem schoß von papi verbringen;(
wieder zu hause angekommen mussten wir erst noch mit der straßenbahn GANZ nach hause fahren. ich weiß auch nicht woran es liegt, aber immer wenn ich eine straßenbahn, oder auch nen bus, sehe bin ich völlig aus dem häuschen! so auch dieses mal! hinter mir in der bahn saßen ein paar schicke, junge mädels, welchen ich mein unwiderstehlichstes lächeln zugeworfen habe. daraufhin fanden sie mich gleich toll und haben gesagt, dass ich mal ein mädchenschwarm werde, da werden sich meine eltern aber freuen:)
endlich ganz zu hause, musste ich umgezogen werden. es lagen zwei pfützen auf dem heimweg, und, ich hab sie beide getroffen (mit anlauf).
nun musste mein papi zum einkaufen gehen, obwohl das immer nicht allzulange dauert weinte und brüllte ich ihm hinterher als ob ich ihn einen monat nicht sehen sollte! aber mein mami beruhigte mich schnell! kurz darauf war der papi ja auch schon wieder da und ich half fleißig beim auspacken und in-die-küche-tragen! bis in die küche hab ich es aber nicht geschafft, hab einfach alles nur einen meter neben mich gestellt, war zu beschäftigt, zu gucken, was papi alles mitgebracht hat! da waren schon ein paar leckere sachen dabei. außer das brot, dass mussten wir umtauschen.
und hier beginnt der zweite teil eines wunderschönen samstages, ich durfte zum ersten mal bollerwagen fahren, man, war das cool, ich saß ganz lässig da, eine hand draußen und der wind fegte um mich herum! mami zog mich bis in die kaufhalle! ein paar mal sind wir links und rechts angeeckt. aber naja… “frau am steuer”… ihr kennt das ja, bin ja froh, dass sie im kaufhaus keine größeren schäden angerichtet hat!:))! die letzten meter nach haus schien es mir dann doch angenehmer zu laufen.
war das ein schöner samstag!
und der sonntag erst…
da haben mami und papi mir mein erstes laufrad gekauft! ich konnte schon in der straßenbahn meine augen nicht von dem schnittigen teil lassen. kaum raus aus der bahn musste ich es erstma ausprobieren. ganz reiche ich noch nicht auf den boden aber mami hat mich im schweiße ihres angesichts geschoben, toll, juhu, ich fahre! jetzt brauch ich nur noch einen helm und es kann losgehen!
was mir zur zeit aber auch riesigen spaß macht ist, mit dem kater zu spielen, ich füttere ihn hingebungsvoll. weil ich oft nicht weiß, ob der kater noch hunger hat oder wieviel er bekommen soll, schütt ich einfach die komplette box mit trockenfutter in der küche aus! auch hier ignorier ich mama´s gemecker:) feli freut sich aber immer ganz doll! er muss ja auch schon was aushalten, er wird durch die wohnung gejagt, ich teste wieviel zug sein schwanz aushält und wieviel haare ich in der hand halte, wenn ich einmal kräftig in sein fell packe! ich glaub, besonders mag er es, wenn ich seine große, rosa nase anpieke und mich jedesmal mit nem lauten “aaaaaaaaaiiii” freue, wenn ich ihn sehe! er ist mein kleiner, felliger feli-freund!
da ich mal so werden möchte wie mein papi, versuch ich nun auch oft seine hausschlappen anzuziehen und damit rumzulaufen. wenn ich eine schuh an habe klappt es auch, mit allen beiden wird es bei papi´s riesenlatschen doch (noch) zu kompliziert!!;)
so, dass war´s erstmal von mir, liebe grüße, der anton
Filed under Allgemein | Comment (1)Alles Melone oder was?
Eis essen
keinen Schlafsack mehr
Melone
Frohe Ostern!
Wir haben das lange Osterwochenende zunächst bei Dannys und dann bei Stefanies Eltern verbracht. Es war sehr schönes Wetter, Anton konnte zum ersten Mal selbst Eier suchen gehen. Er flitzt gern alleine los und kommt auch fast jede Treppe allein hoch. Nur runter und bei Kanten holt er sich sicherheitshalber noch Hilfe. Reden mag er noch nicht, aber er ist nach wie vor der herzigste Mensch den man sich vorstellen kann. Gern drückt er sich noch an einen oder nimmt sich auch einfach mal eine Auszeit und setzt oder legt sich auf die Couch, Bett oder was auch immer. In der Wanne badet er nun allein und rutscht auch nicht mehr aus, da er gelernt hat vorsichtig zu sein. Auf dem Rücken trägt er nun einen ersten kleinen Leberfleck, wohl von Papa. Der wusste von seinem eigenen selber nichts, da er ihn ja ebenfalls nicht sehen kann. Wie es scheint hat Anton wohl die Problem mit eingewachsenen Zehennägeln vom Papa übernommen. Leider viel zu früh, da man mit sowas immer wieder Probleme hat. Also haben wir jetzt angefangen Salbe auf die Entzündung zu machen und leichte, offene, Sandalen für Anton gekauft. Hoffen wir mal, dass es fürs erste Besserung verschafft. Das schönste mit ihm ist derzeit, wenn er zu einem kommt, sich die Hand, Hose, oder etwas anderes greift und einen dahin mitnimmt, wo er einen gerade haben möchte.
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